Programm
Deutsch-Französische Gesellschaft Leverkusen e. V.
Februar 2019

Montag, 04.02.
19:00


Holocaustgedenktag
Ein Sack voll Murmeln (Un sac de billes)


Film - FR 2017; Regie: Christian Duguay mit Dorian Le Clech, Batyste Fleurial Palmieri; 113 Min; frei ab 12 Jahren

Die Brüder Joseph und Maurice sind zehn und zwölf Jahre alt und beide jüdischer Abstammung. 1941 wird Paris von den Nazis besetzt. Die Jungen versuchen nun, die südfranzösische Stadt Menton zu erreichen, die noch nicht in deutscher Hand ist. Sie hoffen ihre Eltern wiederzutreffen, von denen sie getrennt wurden. Doch die Gefahr ist groß, dass der Feind ihre jüdischen Wurzeln erkennt und sie deportiert werden. Um das Risiko einer Entdeckung wissend, setzen die zwei mit immer neuen Ideen alles daran, sich nicht schnappen zu lassen und ihr Ziel zu erreiche

im Kommunalen Kino im Forum Leverkusen

Dienstag, 05.02.
19.30 Uhr

Table Ronde

Gespräche in französischer Sprache in der Villa Wuppermann Mülheimer Str. 14 in Leverkusen-Schlebusch

02.02. bis 05.03.



Offenbach

»OFFENBACH« erfindet die Operette in Köln.

Seit 22 Jahren lebt der Kölner Jakob ´Köbes´ Eberst jetzt schon in Paris und nennt sich hier Jacques Offenbach. Doch trotz seiner sprudelnden Ideen und seinem Arbeitseifer will der ganz große Durchbruch einfach nicht gelingen. Zu unübersichtlich die Verstrickungen der Pariser Kulturpolitik, in der seine beißende Satire und ironische Kritik kein Zuhause findet. Während seine Musik in Paris geliebt wird, steckt der geniale Künstler mit seinem Theater in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Dann will auch noch seine Frau seinen exzessiven Lebensstil nicht länger mitmachen und fährt zur Kur nach Bad Ems. Drei Wochen vor der geplanten Premiere seines mit Kritik an den Regierenden gespickten Stückes wird sein Theater stillgelegt. Nur wenn er einer Jury ein neues, wirklich geniales Stück vorlegt, soll er seine Konzession zurückbekommen.

Drei Wochen hat er Zeit, um mit seinen Librettisten die richtige Inspiration zu finden. .... aber sehen Sie selbst ...
(Text: Divertissementchen Cäcilia Wolkenburg)

im Staatenhaus Köln Deutz
Termine, Uhrzeiten, Karten: Kölnticket

01./02./05./10./16./17./ Februar
13./16./ März





Foto: Thomas Aurin


Rückkehr nach Reims

nach dem gleichnamigen Roman von Didier Eribon. Aus dem Französischen von Tobias Haberkorn. In einer Bühnenfassung von Thomas Jonigk.

»Das, wovon man losgerissen wurde oder sich losreißen wollte, bleibt ein Bauteil dessen, was man ist.«
Die Erzählung beginnt mit einem Ende: Der Tod des Vater führt Didier Eribon zurück in seine alte Heimat, in der er seit dreißig Jahren nicht mehr war. Er besucht seine Mutter, schaut sich mit ihr alte Bilder an und arbeitet die Familiengeschichte auf; eine Geschichte von Besatzung, Krieg, Zerstörung, Arbeiterbewegung und Entfremdung – eine Geschichte Frankreichs. In Eribons hybrider Erzählung verwischen die Gattungsgrenzen, mal ist sie soziologische Studie, mal emotional-biografische Erzählung eines im homophoben Umfeld aufwachsenden Jungen und mal ist sie reine Poesie.

RÜCKKEHR NACH REIMS ist Thomas Jonigks zweite Regiearbeit am Schauspiel Köln. In der vergangenen Spielzeit inszenierte er ANSICHTEN EINES CLOWNS. (Bild und Text Schauspiel Köln)

Im Depot 2 in Köln Mülheim.
Termine, Uhrzeiten, Karten: Schauspiel Köln Depot 2

5./10./16./17./21. Februar
10./16./23./26. März





Foto: Krafft Angerer


Die schmutzigen Hände - von Jean Paul Sartre

Wie viel Pragmatismus braucht es, um Veränderungen herbeizuführen? Ist es möglich, an die Macht zu kommen, ohne sich die Hände schmutzig zu machen? Und gibt es eine politische Tat, die rein ist von persönlichen Motiven? Der junge Intellektuelle Hugo will endgültig mit seiner bürgerlichen Herkunft brechen und stellt sich in den Dienst des revolutionären Flügels der kommunistischen Partei. Er bekommt den Auftrag, den Parteifunktionär Hoederer zu töten, der für einen pragmatischen Kurs steht und ein Bündnis mit den bürgerlichen und nationalistischen Kräften im Land anstrebt. Hugo gibt sich als Sekretär aus und zieht gemeinsam mit seiner Frau Jessica in Hoederers gut bewachtes Haus. Doch die Begegnung mit dem charismatischen und selbstgewissen Hoederer lässt Hugo den Mord immer weiter hinauszögern. Als auch Hoederer und Jessica sich näher kommen, vermischen sich politische und persönliche Motive.

Jean-Paul Sartres Schauspiel, uraufgeführt 1948, ist ein spannungsgeladener Politthriller und gleichzeitig eine kluge Reflexion über die Zusammenhänge von Macht und Moral, Freiheit und Verantwortung. (Bild und Text Schauspiel Köln)

Im Depot 1 in Köln Mülheim.
Termine, Uhrzeiten, Karten: Schauspiel Köln - Depot1

Noch bis 3.03.2019



Ernst Ludwig Kirchner - Erträumte Reisen
Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn


Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938), Mitbegründer der Künstlergruppe Brücke, gilt heute als einer der wichtigsten deutschen Expressionisten. Durch sein Leben und Werk zieht sich wie ein roter Faden die Suche nach dem „Exotischen“ und Ursprünglichen, nach anderen Ländern und Kulturen. Obwohl er nie über die Grenzen Deutschlands und der Schweiz reiste, zeigt Kirchners künstlerische Arbeit eine leidenschaftliche Auseinandersetzung mit außereuropäischen Kulturen. Entstanden sind farbenprächtige Bilder aus der Fantasie, in denen er mit schnellem Strich fremde Welten erschuf und durch gesellschaftliche und künstlerische Einflüsse immer wieder malerisches Neuland betrat.

„Erträumte Reisen“ zeichnet anhand ausgewählter Stationen wie Dresden, Berlin, Fehmarn und Davos Kirchners Lebensweg und Schaffen von 1909 bis zu seinem Tod in den Schweizer Bergen 1938 nach. Dank Leihgaben aus Europa und insbesondere den USA gelingt es, wiederkehrende Motive in all seinen Schaffensphasen zusammenzubringen und zu verdeutlichen wie zentral das Arbeiten aus der Fantasie über alle Perioden hinweg für ihn war.

Bild und Text: Bundeskunsthalle

Öffnungszeiten:
Montag geschlossen,
Dienstag und Mittwoch 10 bis 21 Uhr,
Donnerstag bis Sonntag und an Feiertagen 10 bis 19 Uhr
25., 26.12.2018 und 1.1.2019 10 bis 19 Uhr
24. und 31.12.2018 geschlossen

Dienstag, 12.02.
18:00 und 20:00
Mittwoch, 13.02.
19:00



Liebe bringt alles ins Rollen - Tout le monde debout

Film - FR 2018, Regie: Franck Dubosc mit Franck Dubosc, Alexandra Lamy; 107 Min; frei ohne Altersangabe

Für den erfolgreichen Geschäftsmann Jocelyn sind Frauen nichts weiter als Trophäen und ihm ist jedes Mittel recht, um ständig bei neuen Damen zu landen. Nach außen eitel und skrupellos, verbirgt er hinter dieser Fassade seine wahren Gefühle. Als er eines Tages der attraktiven Julie begegnet, setzt er alles daran, sie rumzukriegen. Durch einen Zufall wirkt es bei ihrem Kennenlernen so, als würde Jocelyn im Rollstuhl sitzen und er lässt Julie in diesem Glauben. Doch dann stellt sie ihm ihre Schwester Florence vor, die wirklich im Rollstuhl sitzt und Jocelyn verstrickt sich immer weiter in Lügen.

Im Kommunalen Kino in Leverkusen. Am 13.2. in Original-Französisch mit deutschen Untertiteln

Donnerstag, 14.02.
19:00
Freitag, 15.02.
18:00 und 20:00



Fokus Frankreich - Le Grand Bal - Das große Tanzfest

Film - FR 2018; Regie: Laetitia Carton; 90 Min; OmU

Die Geschichte eines großen Tanzballes. Jeden Sommer kommen mehr als 2000 Menschen aus ganz Europa in eine kleine Stadt in Frankreich. Sieben Tage und acht Nächte lang tanzen sie ununterbrochen – verlieren das Gefühl für die Zeit. Sie drehen sich, lachen, wirbeln umher, das Leben pulsiert. Pure Lebensfreude über und mit Menschen, die sich der Musik und dem Tanz hingeben und über Musiker, die aufspielen. Seit 30 Jahren treffen sich diese Tanzbegeisterten in Gennetines in der Auvergne. Ein persönlicher und philosophischer Film zum Tanzen im Allgemeinen.

Film im Kommunalen Kino in Leverkusen

Montag, 25.02.
19:30


Portugal, mon amour

(franz.Originalversion mit deutschen UT)

Film in der VHS Bergisch Gladbach. Buchmühlenstr. 12

Mittwoch, 27.02.
16:00


Unterwegs mit Jacqueline - La Vache

Film - FR 2016; Regie: Mohamed Hamidi mit Fatsah Bouyahmed, Lambert Wilson, 91 Min; frei ab 0 Jahren; empfohlen ab 6 Jahren.

Die schöne Kuh Jacqueline, ein Tarentaise-Rind als Hauptdarstellerin, ist Fatahs ganzer Stolz. Der größte Traum des algerischen Bauers ist es, sie eines Tages auf der Landwirtschaftsmesse in Paris zu prä-sentieren. Als er endlich eine offizielle Einladung aus Frankreich bekommt, tritt Fatah und seine Kuh mit Unterstützung der gesamten Dorfgemeinschaft eine abenteuerliche Reise an: zuerst mit dem Boot übers Mittelmeer nach Marseille und von dort zu Fuß quer durch Frankreich. Ein lustiges wie ergreifendes Roadmovie über Menschlichkeit, Freundschaft und die Verwirklichung von Träumen. Diese charmante Feelgood-Komödie hat in Frankreich die Herzen der Zuschauer im Sturm erobert.

Mit der Bitte um Voranmeldung bei
ute.mader@vhs-leverkusen.de